Rumburg
Aufdruckart: Buchdruck in 4 unterschiedlichen
Aufdrucktypen
Frankaturgültigkeit: 26.9.38 - 20.10.38
Der Postbezirk Rumburg bestand aus ca. 50
Ortschaften. Darin liegt die für das Sudetenland relativ hohe
Auflage begründet. Teilweise existieren noch postfrische
Originalbogen. Dennoch gibt es auch hier seltene Raritäten wie
z. B. die MiNr. 23, 44, 47 und 48. Besonders interessant an
diesem Gebiet sind einige seltene Druckabarten, die im Anschluss
an die Normalausgaben auf dieser Seite gezeigt werden.
ungebraucht

Staatswappen (MiNr. 1-5) und Kopfbilder (MiNr.
6-9)
Landschaftsatz (MiNr. 10-18) mit 13a und der
seltenen 13b!

Zeitungsmarken Falke (MiNr. 19-23) und Taube
(MiNr. 24-35)
in der Interimszeit als Freimarken vorgesehen

Portomarken (MiNr. 36-43) als Freimarken
vorgesehen

Sondermarken: Masaryk-Kinderhilfe (MiNr.
45-46), Legionärsmarken (MiNr. 47-49),
Fügner (MiNr. 50) sowie Pilsen und Kaschau
(MiNr. 51-52).

Abart: spiegelverkehrtes HK bei den
Landschaftsmarken
(nur als geringe Teilauflage in der unteren
linken Bogenecke vorkommend)

10er-Block mit 14I und Plattenfehler PFII auf
Feld 93
Abart: tropfenförmiges Ausrufezeichen bei den
Gedenkmarken

Diese Abart kommt bei den Gedenkmarken als 4.
senkrechte Reihe von links und als 3. senkrechte Reihe von rechts
je Hunderterbogen vor. Entsprechend der Druckbogen-Anordnung
somit nur 14 mal: Ergo betrug die Auflage 14% der Gesamtauflage.
Besonderheiten: seitenverkehrter Aufdruck,
fehlender Balken, ohne i-Punkt
(das abgeplattete Hakenkreuz bei den
Benesch-Marken kommt nicht in allen Bogen, sondern nur in einer
Teilauflage vor)

Eine Teilauflage der Zeitungsmarken weist in
der 3. senkrechten Reihe diese Abart auf: Auflage folglich unter
1/10 der Gesamtauflage
Plattenfehler PFII (Loch im S) auf Feld 93.
Mit diesen Bogenteilen konnte die Feldnummer
bestimmt werden.
Bisher sind die MiNr. 11, 14, 15 und 16 mit PF
II bekannt. Weitere Marken dieses Formates sind denkbar.

Dieser Plattenfehler kommt je Bogen (St.100)
nur einmal vor.
Bei einer Auflage der MiNr. 16 von St. 1000
kann die 16 PFII max. 10 mal existieren.
geneigtes Hakenkreuz bei den Zeitungsmarken
(nur am rechten Bogenrand vorkommend)

Diese Abart ist besonders schön zu erkennen
bei Pärchen mit Normalmarke links und geneigtes HK rechts
gestempelt
Staatswappen und Kopfbilder MiNr. 1 - 9

Landschaftssatz Nr. 10 - 18

Zeitungsmarken MiNr. 19 - 23
Attest Osper BPP

Rarität: MiNr. 22 und 23 mit geneigtem HK
sind Unikate!!!
Attest Osper BPP
Zeitungsmarken als Freimarken verwendet
auf Luxus-Briefstücken
MiNr. 33 mit geneigtem HK

Abarten: MiNr. 28, 30 und 35 mit geneigtem HK

Portomarken als Freimarken verwendet MiNr. 36
- 43

Sondermarken MiNr. 45 - 52 (Fügner MINr 50
mit ZF)

seltene MiNr. 47 Auflage: 200St. auf echt
gelaufenem Brief
portogerecht mit Zusatzfrankatur MiNr. 1, 3
und 4

Rarität: MiNr. 48 Auflage: St. 50 auf echt
gelaufenem Brief -RRR-
mit portogerechter Zusatzfrankatur MiNr. 3 und
5
Rarität: MiNr. 14I spiegelverkehrtes HK auf
gelaufenem Expressbrief!
--RRR--

Abarten: tropfenförmiges Ausrufezeichen
und fehlender Balken am HK 51 I (Feld 61)
--RRR--

echt gelaufener Eilbrief mit der seltenen
MiNr. 50 I gepr. Osper BPP
